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Tidyfall

Ein Fall für ruhige Hände

Fällt runter.
Stapelt hoch.

Tidyfall ist ein Blockspiel in deinem Tempo: Vierlinge fallen, volle Reihen verschwinden. Der Verlauf bleibt, wo du ihn einstellst — er zieht nicht heimlich an. Gezählt werden nur geschaffte Reihen, kein Punktesystem, keine Multiplikatoren, keine Bestenliste. Und ein Fehlgriff kostet nie einen Stein.

Läuft direkt im Browser, nichts zu installieren — das Spiel ist auf Deutsch.

Sieben Sekunden aus einer Runde. Ohne Ton, und nur wenn du magst.

Der Fall ist klar

Feld, nächster Stein, Anzahl der Reihen

Das Menü: Verlauf und Starttempo zur Wahl, darunter Weiterspielen, Neue Runde, Tagesstein und Zu zweit.
Das Menü. Verlauf und Tempo stellt man selbst ein.
Eine volle Reihe steht hell markiert im Stapel, kurz bevor sie verschwindet.
Volle Reihen stehen kurz still, bevor sie verschwinden.
Zu zweit: unter dem Feld steht DRAN: ZWEI, das Feld trägt zusätzlich einen zweiten Rahmen.
Zu zweit: Wer dran ist, steht unten — und beim Zweiten liegt ein zweiter Rahmen ums Feld.
Rundenende beim Tagesstein: Runde vorbei, Anzahl der Reihen, die Zeile zum Weitergeben und ein Schalter zum Kopieren.
Rundenende beim Tagesstein, mit der Zeile zum Weitergeben.
Dasselbe Spiel im breiten Fenster am Rechner: das Feld sitzt mittig, links die Reihen, rechts der nächste Stein.
Am Rechner im breiten Fenster.

Sonst steht da nichts. Alle Aufnahmen kommen aus dem laufenden Spiel, nachgestellt ist keine.

Was es anders macht

Sechs Entscheidungen, die man merkt

Das Tempo zieht nicht heimlich an

Wer den Verlauf auf „gleich bleibend“ stellt, spielt bis zum Aufhören im selben Tempo. Der klassische Verlauf — alle zehn Reihen etwas schneller — steht gleichwertig daneben, nicht darüber.

Keine Farbe pro Form

Die vier Töne des Spiels sind Graustufen, und die sieben Formen sind untereinander gar nicht farblich unterschieden — sie unterscheiden sich durch ihre Gestalt. Keine Verläufe, keine Rundungen, keine Partikel. Der einzige Zustandsunterschied im ganzen Spiel ist Invertierung.

Gezählt werden nur Reihen

Kein Punktesystem, keine Multiplikatoren, keine Bestenliste im Netz. Die Zahl steht oben links und bedeutet genau das, was sie sagt.

Kein versehentliches Ablegen

Auf dem Handy gibt es keinen Ablegen-Knopf, den man im Eifer trifft — es braucht einen deutlichen Wisch nach unten. Ein Fehlgriff soll nie einen Stein kosten. Am Rechner liegt es auf der Leertaste.

Volle Reihen stehen kurz still

0,15 Sekunden, bevor sie verschwinden. Ohne diese Pause rutscht der Stapel ohne sichtbaren Grund nach — man sähe nie, was man geschafft hat.

Läuft ohne Netz

Nach dem ersten Laden braucht es keine Verbindung mehr. Es gibt nichts zu senden: kein Konto, keine Messung, keine Absturzberichte. Der Spielstand bleibt auf dem Gerät.

Zu zweit, ohne Server

Zwei Wege — und keiner davon braucht ein Konto

Der Tagesstein

Heute fällt für alle dasselbe. Das Datum ist die Saat: Wer heute spielt, bekommt überall dieselben Steine. Am Ende der Runde legt ein Schalter die Zeile zum Weitergeben in die Ablage — wohin sie geht, entscheidest du. Es gibt keine Tabelle, keinen Abgleich, keine Übertragung.

Tidyfall · Tagesstein 28. Juli · 14 Reihen (mittel, wird schneller)

Das Tempo steht mit drin, weil es jeder für sich einstellt — ohne diese Angabe wäre der Vergleich unehrlich. Gesperrt wird nichts: Wer den Tag noch einmal spielen will, darf; gemerkt wird die beste Runde des Tages.

Zu zweit an einem Gerät

Drei Arten, und allen dreien gemeinsam: es wird nicht angehalten und nicht weitergereicht. Das Gerät liegt zwischen beiden, beide kommen an die Knöpfe, gewechselt wird im Lauf.

ArtRegel
Stein für Stein Nach jedem gelegten Stein ist der andere dran.
Reihe für Reihe Wer dran ist, bleibt dran, bis ihm eine Reihe gelingt.
Legen und Reichen Einer steuert die ganze Runde, der andere sucht aus zwei Angeboten den nächsten Stein aus. Der übergangene bleibt im Angebot — aufschieben geht, wegwerfen nicht.

Zwei Felder nebeneinander gibt es bewusst nicht: Auf einem Handy blieben pro Spieler elf Pixel je Zelle übrig. Zu zweit heisst hier: ein Feld, zwei Hände.

Fällt leicht

Vier Knöpfe, oder die Tastatur

Auf dem HandyAm Rechner
Schieben Knopf halten, oder waagerecht ziehen ← →
Drehen Drehknopf, oder aufs Feld tippen
Sinken Sinkknopf, oder senkrecht ziehen
Ablegen Zügiger Wisch nach unten Leertaste
Stein aussuchen Angebot antippen 1 und 2

Holen

Vier Wege, alle kostenlos

Es gibt keine bezahlte Fassung, keine Werbung und nichts freizuschalten. Alle vier Wege führen zum selben Spiel — die Browser-Fassung bekommt Neues zuerst, die Pakete folgen.

Im Browser

Nichts zu installieren. Das erste Laden zieht gut 11 MB, danach läuft es auch ohne Netz.

iPhone & iPad

Es gibt keine App im Store — die Website legt sich stattdessen selbst auf den Startbildschirm.

  1. In Safari tidyfall.com/spielen öffnen
  2. Teilen → „Zum Home-Bildschirm“
  3. Läuft dann mit eigenem Symbol im Vollbild, auch ohne Netz

Android

Aus unserem eigenen F-Droid-Repo, nicht aus einem fremden Store. Etwa 50 MB.

Android-Paket laden

Mit dem mana-Store gibt es dazu Signaturprüfung und automatische Aktualisierung. Nachprüfbar: Das Paket trägt unseren eigenen Signaturschlüssel, SHA-256 des Zertifikats 35005785 f37040da 232b56e8 e41a42b1 b7a3c170 d897d147 eb0809bc 3d57d199 — unverändert seit der ersten Ausgabe. Stimmt er nicht, ist es nicht unser Paket.

Für den Rechner

Eigenständige Programme, ohne Browser — in Vorbereitung.

Die Pakete für macOS, Windows und Linux sind noch nicht ausgeliefert. Bis dahin trägt die Browser-Fassung alles, und Android kommt aus dem eigenen F-Droid-Repo.

Was neu ist

Es wird noch daran gearbeitet

Tidyfall ist keine fertige Sache, die daliegt. Die Browser-Fassung bekommt Neues zuerst; Android und die Rechner-Pakete folgen kurz darauf.

Wann Was
Die Landestelle steht als Umriss im Feld, die Stufe ist sichtbar, ein Wisch nach oben dreht — und die Beschriftungen sind endlich dunkel genug, um bei Tageslicht lesbar zu sein.
Zu zweit an einem Gerät, in drei Arten. Und der Tagesstein: An einem Tag bekommen alle dieselben Steine.
Sichere Ränder auf dem iPhone, Gesten direkt auf dem Feld, aufgeräumtes Menü.

Häufige Fragen

Das Übliche, kurz beantwortet

Kostet das wirklich nichts?
Ja. Kein Kauf, kein Abo, keine Werbung, keine In-App-Käufe, nichts freizuschalten. Es gibt auch keine „Vollversion“.
Brauche ich ein Konto?
Nein. Es gibt keins — auch nicht als Angebot.
Läuft es ohne Internet?
Nur einmal zum Laden. Danach läuft es offline, auf allen Wegen. Die Android-Fassung hat gar keine Netz-Berechtigung — sie kann technisch keine Verbindung aufbauen.
Wird hier gemessen?
Das Spiel misst nichts — es hat keinen Server, an den etwas gehen könnte. Diese Website zählt Seitenaufrufe selbst, auf Vereinsservern, ohne Cookie und ohne deine IP-Adresse zu speichern. Mitlesen kannst du ohne Anmeldung: umami.mana.how/share/tidyfall.
Warum ist alles grau?
Weil die Vorlage grau war und weil Farbe hier nichts erklären würde: Die Formen unterscheiden sich durch ihre Form, nicht durch ihren Ton.
Wo liegt mein Spielstand?
Auf deinem Gerät. Im Browser im lokalen Speicher, in den installierten Fassungen bei der App. Wir sehen ihn nie.
Kann ich gegen jemanden spielen?
Nicht über das Netz. Zu zweit geht an einem Gerät, und der Tagesstein gibt euch dieselbe Aufgabe — verglichen wird von Hand.
Ist es für Kinder?
Es ist für alle, die Ruhe mögen. Für die Kleinen haben wir eigene Sachen: kistli.com.
Und wovon lebt ihr, wenn nichts kostet?
mana ist ein gemeinnütziger Verein in Gründung, kein Unternehmen. Das Spiel muss sich nicht rechnen — es muss stimmen.

Ehrliche Grenzen

Was Tidyfall nicht kann

Tidyfall ist ein Spiel des Vereins mana in Gründung, Tägerwilen TG. Lizenziert unter der AGPL-3.0 — der Quelltext auf Anfrage, das Repo ist noch nicht öffentlich. Es kostet nichts, sammelt nichts und wird nicht verkauft.

Woher es kommt

Ein Wunsch, kein Marktforschungsergebnis

Tidyfall entstand aus einer Erinnerung an das Fallblock-Spiel auf einem alten Graustufen-Handheld — und aus dem Ärger darüber, dass die heutigen Fassungen davon nichts übrig gelassen haben. Das ist die Messlatte für jede Entscheidung hier: im Zweifel weglassen.

Technisch ein Godot-4.7-Spiel, komplett prozedural gezeichnet: kein einziges Bild, kein Ton aus einer Datei. Lizenziert unter der AGPL-3.0; das Repo ist noch nicht öffentlich — den Quelltext bekommst du auf Anfrage an [email protected]. Die Web-Fassung liegt auf unserem eigenen Server. Gebaut vom Verein mana in Tägerwilen — einem gemeinnützigen Verein in Gründung, der Software macht, die den Leuten gehört, die sie benutzen.

Und wovon lebt ihr, wenn nichts kostet?

Von Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Auftragsarbeiten — nicht von dir und nicht von deinen Daten. Deshalb gibt es hier nichts zu kaufen und nichts freizuschalten, und das Spiel misst nichts: Es gäbe niemanden, dem wir die Zahlen verkaufen würden. Dass diese Website ihre Aufrufe zählt, steht offen im Datenschutz — nachlesbar sind sie auch, ohne Anmeldung. Wer will, dass es solche Sachen weiter gibt, kann den Verein unterstützen — muss aber nicht, und wird hier auch nicht danach gefragt.

Was es nicht tut

Der Spielstand liegt ausschließlich in deinem Browser. Löschst du die Websitedaten, ist er weg — es gibt keine Kopie irgendwo sonst.

Geschwister

pipfold klappt Klappen zu. pipblock füllt Zeilen. sjoelbox schiebt Scheiben. Weitere Spiele des Vereins liegen auf mana spiele.